Nach dem erfolgreichen Start in Ehrenfeld, bei dem die Altkleider Sammelcontainer von Privatunternehmen oder die illegal aufgestellten Container durch städtische Sammelbehälter ersetzte wurden, kommt das Konzept nun auch nach Nippes.

Altkleidercontainer für Nippes

Auf der Seite www.altkleiderkoeln.de gibt es auch die Möglichkeit nach Standorten der neuen Container sowie der karitativen Annahmestellen zu suchen. Auf der Seite heißt es weiter: „Die Erlöse, die die Stadt Köln mit der Sammlung von Altkleidern erwirtschaftet, gehen in 2014 zu 50% den gemeinnützigen Organisationen in Köln zu. Die übrigen 50% werden zur Stabilisierung der Müllgebühren verwendet und kommen so direkt dem Kölner Bürger zugute.“

Klingt nach einem guten Konzept und man weißt zumindest, was mit den Altkleidern passiert oder anders gesagt, man weiß wer sie abholt. Bei manchen Berichten im Fernsehen, bei denen man sieht wie dubiose (nicht alle) Firmen einen gutherzigen Zweck vorschieben und dann die Altkleider einfach zu Geld machen, lässt mich zumindest oftmals zweifeln, ob man den richtigen Container gewählt hat.

Weiter heißt es auf der ksta.de-Seite: „Sobald das Altkleider-Sammelsystem gesamtstädtisch eingeführt ist – was voraussichtlich zum Jahresende der Fall sein soll –, hat die Stadt auch einen rechtlichen Unterlassungsanspruch gegenüber Sammlungen auf privatem Grund.“

Hier werden also dann alle anderen Container auf kurz oder lang entfernt, selbst auf privatem Grund. Ob das dann auch die „falschen“ Empfänger trifft, kann ich nicht einschätzen. Die wirkliche Stabilisierung durch die 50% der Verwertung, bleibt aber meiner Meinung nach abzuwarten.