„Bewohner von Nippes fühlten sich eingekesselt“ konnte man im KStA lesen und Hintergrund waren die Absperrungen zum Köln-Marathon (KStA-Link). 13.000 Nippeser im Osten von Nippes waren am Nachmittag des Marathon-Tages in Ihrer Parzelle eingekesselt und konnten den Bereich nicht motorisiert verlassen. Auch in anderen Stadtteilen gab es größere Sperrungen, die Anwohner betragen, doch:

Den Bezirk Nippes treffen die Sperrungen jedoch besonders hart – nicht nur wegen des großen vom Laufkurs eingekesselten Gebietes, sondern weil hier das Feld erst sehr spät vorbeikommt. Es dauert entsprechend lange, bis die Straßen wieder frei sind. Zwischen den Kilometern 28 und 36 führte der Marathon durch Nippes und Niehl; erst nach 16.30 Uhr unterquerten die letzten Hobbyläufer die Zoobrücke, zum Endspurt in der City. Quelle: KStA

Jetzt gibt es natürlich Für und Wider, was die Attraktion und die Sperrungen angeht. Natürlich ist es toll, wenn eine Veranstaltung auch in Nippes stattfindet, aber einen ganzen Bereich einzukesseln ist wieder eine andere. Hier hätte man evtl. eine bessere Lösung finden können. Verständlich ist, dass an einer Stelle sich der „Kreis schließt“, da sonst die Strecke nicht möglich gewesen wäre.

Selbst hatte ich es leider nicht mitbekommen, da ich weder im betroffenen Gebiet wohne, noch an diesem Tag überhaupt in Köln war. Allerdings war ich in den Vorjahren mehrmals verzweifelt, da ich mit dem Auto immer wieder an die Sperrungen kam und nicht wusste, wie ich hätte fahren sollen um an Ziel zu kommen. Selbst als langjähriger Kölner findet man sich da in der Stadt nicht mehr zurecht.

Wenn so etwas nicht zu vermeiden ist, sollte es zumindest nicht immer die selben Abschnitte treffen, so dass man mit solchen Behinderungen nur einmal alle paar Jahre zu tun hat.

Wie ist Eure Meinung hierzu?